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Mittwochs mag ich… mir den Sommer backen (Zitronentarte)

Heute stelle ich Euch meinen derzeitigen Favoriten unter den Sommerkuchen vor: die Zitronentarte. Etwas ganz feines. Die kleinen Bewohnern der Schneiderei sind zwar nicht so ganz überzeugt. Aber manchmal muss eben was anderes her als Milchreis oder Schokomonde die 97ste :-).

Zitronentarte

Also eher ein Erwachsenenkuchen, was dem Genus aber in keiner Weise schadet… Zum ersten Mal habe ich ihn gegessen, als ihn meine liebe Münchner Freudin zu meinem Geburtstagsfest vor ein paar Jahren mitgebracht hat. Das Rezept kam postwendend und wie das so ist, lag es erstmal gut in meinem Rezeptbuch unter der Rubrik „unbedingt nachbacken“. Bis vor ein paar Wochen, als es mir wieder in die Hände fiel. Warum nicht jetzt? Wenn draußen der Sommer schon icht so richtig in die Pötte kommt, dann back ich ihn mir eben selbst.

Das Rezept habe ich mittlerweile ein bisschen abgewandelt, damit es meinen derzeitigen Backgewohnheiten besser entspricht. Ich verwende Birkenzucker, Ihr könnt aber genauso normalen Kristallzucker verwenden. Obwohl ich eine Tarteform mit Hebeboden besitze, verwende ich dazu eine gewöhnliche Springform. In dieser lässt sich nämlich der Boden besser hochziehen. Sonnst könnte es sein, dass die Füllung zu viel ist und beim in den Ofen schieben über den Rand schwappt. Keine gute Idee kann ich Euch sagen…

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Zitronentarte
(für eine 26er Springform)

Zutaten:
Mürbteig: 200g Dinkelmehl (630er oder 1050er), 100g Butter, 60g Birkenzucker*, 2 Eigelb, Schale von 1-2 Bio-Zitronen, eine Prise Salz

Butter und Mehl für die Springform

Füllung: 4 Bio-Eier, 1 EL heißes Wasser,  2 Bio-Zitronen (Schale abgerieben und ausgepresst), 100g Birkenzucker, 100g flüssige ausgekühlte Butter, ca 25g gehobelte Mandeln, etwas pulverisierter Birkenzucker

Und so gehts:
Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbteig herstellen. Diesen zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen. Zu Beginn der Vorbereitungen für die Füllung aus dem Kühlschrank nehmen.  Den Backofen auf 175° C Unter-/Oberhitze vorheizen. Die Springform einfetten und mit Mehlbestäuben. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ein kleinere Stücke teilen und kurz kneten. Dann Stück für Stück den Springformboden auskleiden. Am Rand den Teig ca. 3 cm hochziehen. Den Boden mit einer Gabel ein paar Mal einstechen, mit den Mandeln  bestreuen und ca. 15 Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit für die Füllung Eier mit Zitronenschale und Zucker schaumig schlagen. Nach ca. 1 Minuten das heiße Wasser zufügen. Die Masse sollte richtig luftig werden und viel Volumen bekommen. Bei meinem Handmixer kann das schon so 5-7 Minuten auf höchster Stufe dauern. Dann die (ausgekühlte) Butter und den Zitronensaft hinzufügen und kurz verrühren.

Die Eiermasse auf den Boden gießen, mit ein bisschen Puderzucker bestreuen und wieder in den heißen Ofen schieben. Ca. 30 Minuten backen. Wie immer: die Backzeit variiert von Ofen zu Ofen. Also immer mal wieder einen Blick drauf werfen, ob die Tart schon eine schöne, ins hellbraune gehende Farbe abgenommen hat. Die Füllung wird nicht ganz fest wie normaler Teig, sollte aber auch nicht mehr flüssig sein.
Die Tarte auskühlen lassen. Etwas Puderzucker drauf und Fertig ist der perfekte Begleiter zu Espresso & Co.

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Lasst es Euch schmecken!

Herzliche Grüße, desi*d

*= ich verwende für die Tarte Birkenzucker; Ihr könnt aber genausogut normalen Kristallzucker verwenden.

Verlinkt bei Frollein Pfau und Create in Austria

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4 Kommentare zu „Mittwochs mag ich… mir den Sommer backen (Zitronentarte)

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