Küchenglück · Mittwochs mag ich...

Mittwochs mag ich… Brownies

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Als ich vor beinahe 20 Jahren meinen ersten Brownie in England gegessen habe, war es um mich geschehen. Kuchentechnisch gibt es für mich nichts besseres mehr, als einen richtigen schokolodadigen Brownie. Wobei das Wort „Kuchen“ es ja nicht richtig trifft. So ein Brownie ist alles andere als trocken und bröselig und viel mehr als ein Stück Schokokuchen.

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Damals war es hier noch unüblich in kleineren Backformen zu backen, weswegen ich gut ausgerüstet mit einem Brownieblech (inzwischen sind hier allerorten die kleinen quadratischen oder rechteckigen Backbleche zu bekommen) und einem Originalrezept  zurückkam. Langsam gab es auch hier dann ab und zu Brownie-Rezepte in Büchern. Aber etwas störte mich immer daran: das Backpulver. Oft nur in Grammbereichen z. B. 1/4 TL – ich bin ja kein Backprofi aber es sieht immer so aus, als würden sich die Rezeptautoren nicht ganz heranwagen, an einen „Kuchen“ ohne Backpulver. Ich habe das englische Rezept ausprobiert, das von der Backqueen Cynthia Barcomi und noch viele andere. Leider passte immer irgendetwas nicht. Aber jetzt bin ich ganz nah, very very close an meinem absoluten Lieblingsbrownie herangekommen. Letztendlich habe ich alle Zutaten, die mich überzeugt haben, übernommen, die Mengen nach meinem Geschmack verändert und dann noch das Backpulver weggelassen. Die Brownie-Tipps von Jeanny haben dann den Rest erledigt.

Ich verwende dazu immer nur normale Zartbitterschoki mit einem Kakaogehalt von ca. 50% und lasse auch den Kakao weg. In der kleinen Schneiderei bin ich mit dieser weniger herben Version auf mehr Begeisterung gestoßen. Aber es geht ja nicht nur um den Schokogehalt, sondern vor allem die richtige saftige Konsistenz.

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Rezept für Lieblingsbrownies
(für ein kleines Blech ca. 17 cm x 23cm, oder 20cm x 20cm)

Zutaten:
120g Butter, 200g Zartbitterschoki in Stücken, 150g Zucker, 3 Eier, 1 TL Vanillepulver, 1 Prise Salz, 140g Mehl, 50 g grob gehakte Walnüsse

Und so gehts:
Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Walnüsse ohne Fett  in einer beschichteten Pfanne kurz rösten, immer dabei bleiben, damit sie nicht schwarz werden! Wegstellen und auskühlen lassen.
Butter und Schoki in einem kleinen Topf langsam zergehen lassen. Nicht zu hoch aufdrehen, sonst spritzt es fies heraus. Immer wieder umrühren, damit sich nichts anlegt und dann gut auskühlen lassen.Eier und Zucker einige Minuten lang mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen, so dass sich das Volumen vergrößert. Die ausgekühlte Schoko-Butter-Mischung unterrühren. Ich mache das mit der langsamsten Stufe meines Rührgerätes und nur kurz. Dann das Mehl drübersieben und gerade so lange unterrürhen, bis es gut vermengt ist. Ebenso mit den Walnüssen verfahren.
Den Teig gleichmäßig im Backblech (je nach Beschichtung nur einfetten oder mit Backpapier/eingefettetem Butterbrotpapier auslegen) verteilen und in den heißen Backofen geben.

Was die Backzeit anbelangt, kann ich Euch leider keine genaue Minuten vorgeben. Die Öfen sind einfach zu unterschiedlich. Ich backe die Brownies ungestört ersteinmal 20 Minuten und kontrolliere dann alle fünf Minuten mit einem Holzstäbchen ob die Brwonies fertig sind. Es darf kein flüssiger Teig mehr drankleben, aber ein paar winzige saftige Krümelchen sind okay, der beste Hinweis, dass die Konsistenz passt.
Herausnehmen und auskühlen lassen. In Quadrate schneiden und nicht von der „zerbrochenen Oberfläche“ irritieren lassen, die gehört genau so!

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Jetzt noch den Kaffee aufgesetzt und los geht es mit Eurem Stück vom Glück!

Herzliche Grüße, desi*d

Verlinkt bei Frollein Pfau.

4 Kommentare zu „Mittwochs mag ich… Brownies

  1. Mhhh danke fürs Rezept – fertig gebacken wartet der Brownie schon auf seinen Geburtstagseinsatz morgen! Wir freuen uns schon.
    Liebe Grüsse
    Manuela

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