12 Letters of ... · Create in Austria · DIY · genäht · Handmade on Tuesday

Wie aus einer Jacke ein (Jersey)Rock wurde (12 Letters of Handmade Fashion)

Das kennt ihr bestimmt: Eine Idee (in meinem Fall eine Jacke, nachdem Laura für die Aktion ein „J“ gezogen hatte) und dann auch noch der -vermeintlich- perfekte Stoff für die Umsetzung. So weit so gut. Und weit gefehlt. Leider habe ich in der beinahe fertiggestellten Jacke ausgesehen wie eine wandelnde Bildstörung… Mein Beitrag zur J-Runde schien dahin…Ich brauche nicht extra zu sagen, dass es keine Fotos geben wird…

Eine Rettung des Stoffes ist so gut wie aussichtslos. Auch ein anderer, weniger volumiöser Schnitt, der vielleicht noch umsetzbar gewesen wäre, hätte an dem Problem mit der Optik nichts geändert. Also ab in die JerseyKiste, vielleicht fällt mir beizeiten noch was zur Rettung des Stoffes ein.

Jetzt war guter Rat teuer… Weder wollte ich mich nochmal auf Stoffsuche begeben, noch wieder mit einem neuen Jackenschnitt Schiffbruch erleiden.

Aber was geht immer? Ist schnell fertig und saubequem? Ja genau, ein Rock aus Jersey. Der perfekte Begleiter für alle Lebenslagen. Der Schnitt bewährt (es gibt ihn schon in diversen Ausführungen: petrol, schwarz, gestreift), um nicht nochmal mit dem Ofenrohr ins vielzitierte Gebirge schauen zu müssen. Oben mit einem breiten und unten mit einem etwas schmälerem Bünchen versehen.

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Ihr könnt Euch auch ganz einfach einen glücklichmachenden 🙂 Jerseyrock nähen. Als Schnitt eignet sich jeder Schnitt für dehnbare Stoffe, den Ihr vielleicht schon mal ausprobiert habt. Die Länge bleibt Euch überlassen. Bünchenlänge oben richtet sich nach Eurer Hüftweite. Zugeschnitten habe ich das Bündchen ca. 22cm breit, weil es mir so lieber ist. Einen zusätzlichen Gummi habe ich nicht eingenäht. Für unten habe ich eine Breite von ca. 10cm zugeschnitten und für die Länge die Rockbreite unten um  ca. 5 cm verkürzt, so gibt es einen kleinen „Balloneffekt“.

06_IMG_20160222_143525-COLLAGE

Bei Laura gibts am 29.2. die Collage mit den Teilnehmerinnen der Februarrunde. Bin schon gespannt, was den anderen zum Thema „J“ eingefallen ist. Vielleicht finde ich ja da die ein oder andere Jacken-Idee…

So ein JerseyRock ist wie ein Stück Schokolade. Keine bösen Überraschungen und hilft garantiert immer. 🙂
Was hilft Euch über akute Nähkrisen hinweg?

Herzliche Grüße, desi*d

Verlinkt bei Handmade on Tuesday.

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6 Kommentare zu „Wie aus einer Jacke ein (Jersey)Rock wurde (12 Letters of Handmade Fashion)

  1. Herrlich!!! Ich habe für J eine Jogginghose genäht, anprobiert und fast in den Müll geschmissen. Aus dem Rest wollte ich den immer tollen Sweatrock nähen 😉 hat aber leider nicht gereicht. Und jetzt ist J eine Tasche geworden 🙂 Toller Rock!
    Liebe Grüße,
    Lee

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