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Aus der Weihnachtsschickerei….

… kommt so manche Leckerei. Das war das Motto der vierten Runde Post aus meiner Küche und mir fielendazu  sofort unsere Lieblingselisenlebkuchen ein.
Das Rezept stammt vom Hierzulande allgegenwärtigen A. Schuhbeck und war in einem Supermarktprospekt abgedruckt. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich -wäre mir der Prospekt in die Hände gefallen- wohl nie und nimmer auf die Idee gekommen wäre, es nachzubacken. Das hat vor einigen Jahren zum Glück die Kollegin meines Mannes getan und gleich eine Kostprobe mit in die Arbeit genommen. Mit dem Auftrag, diese Lebkuchen auch zu backen, kam ich dann zu diesem Rezept. Seidem gehören Elisenlebkuchen zu unserem Weihnachten wie das Chrstkindleskind zum Nürnberger Christkindlesmarkt. Von dort kommen die Elisenlebkuchen ursprünglich und als ich meine Tauschpartnerin Rebecca zugelost bekam stand es fest: ein bayerischer Gruß in Form von Elisenlebkuchen wird auf den Weg nach Berlin gehen.

Rezept für ELISENLEBKUCHEN
(Die Mengenangaben habe ich teilweise bissl verändert, damit nicht so viele Reste angebrochener Packungen im Kühlschrank landen)

Zutaten
1/2 TL Hirschhornsalz, 3 TL Rum, 50g Orangeat, 50g Zitronat, 200g geriebene Mandeln, 50g geriebene Haselnüsse, 40g Mehl, 1 Prise Salz, 1 TL Lebkuchengewürz, 4 Eiweiß, 190 g Zucker, 130g Marzipanrohmasse, ca. 30 Oblaten

Und so gehts:
Das Hirschhornsalz in 2 TL Rum auflösen. Orangeat und Zitronat mit 1 TL Rum vermischen, möglichst fein hacken und mit Mandeln, Nüssen, Mehl, Salz und Lebkuchengewürz vermischen. Das Eiweiß mit dem Zucker zu einem festen cremigen Schnee schlagen. Das Marzipan mit etwas Eischnee glatt rühren. Das aufgelöste Hirschhornsalz hineinrühren und die Nussmischung abwechselnd mit dem Eischnee unter das Marzipan ziehen.
Jetzt gibts 2 Varianten zum Weitermachen:
1. Die Masse kuppelförmig auf die Oblaten streichen, auf ein Backblech setzen und einen halben Tag an einem trockenen Ort stehen lassen. Den Backofen auf 170 C vorheizen und die Lebkuchen ca. 30 Minuten backen.
oder
2. Die Masse vor dem Aufstreichen zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren, dann backen die Lebkuchen schöner. Der Teig wird dadurch etwas fester und zerläuft nich so beim Aufstreichen. Bei dieser Variante backe ich die Lebkuchen gleich, ohne sie einen halben Tag lang stehen zu lassen.

Fürs „Topping“
Lebkuchen noch vor dem Backen mit blanchierten Mandeln belegen ODER
die ofenwarmen Lebkuchen mit einer Glasur aus 100g Puderzucker, 1 Eiweiß und 1EL Zitronensaft bestreichen ODER
die ausgekühlten Lebkuchen mit Vollmilch-/Zartbitterkuvertüre oder Schokoglasur bestreichen

Und last but not least, die wichtigste Frage, mit der man sich bei Post aus meiner Küche zwangsläufig beschäftigen muss: Wie krieg ich das jetzt so verpackt, dass nicht nur Brösel ankommen? Ich habe dazu drei Filzplatzhalter genäht, ein Herz, ein Rentier und ein Tannenbäumchen durften mit auf die Reise gehen.

Idee und Vorlage für diese süßen Anhänger stammen übrigens aus der aktuellen Molly MAKES.

Gutes Gelingen beim Nachbacken und lasst es Euch schmecken!
Liebe Grüße,
desi*d

3 Kommentare zu „Aus der Weihnachtsschickerei….

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