kleidsam · MaschenSchick

„Hast Du keine Mütze?“

Das fragte mich meine Oma regelmäßig, weil sie es nicht mit ansehen konnte, wie ich selbst an sehr strengen Wintertagen ohne Kopfbedeckung herumlief. Natürlich verhinderte es meine jugendliche Eitelkeit und die Angst um meine Haarpracht, ihrem Rat nachzukommen. Es muss hier nicht erwänt werden, dass ich steckerlgrade Schnittlauchlocken habe, die sich nicht wirklich stylen ließen, also wäre nicht viel kaputtgewesen. Mir war unverständlich, wie man MIT einer Mütze cool sein konnte.

Inzwischen bin ich ein paar Jahre älter und weiser 😉 und halte es schlichtweg nicht mehr aus, OHNE Kopfbedeckung aus dem Haus zu gehen, wenn es erst einmal Herbst geworden ist. Die schlichte Einsicht macht es jedoch nicht leichter, eine geeignete Kopfbedeckung zu finden, die nicht nur warm ist sondern auch noch einigermaßen nach etwas aussieht.

Dieses Jahr hab ich mich zum ersten Mal gewagt, mir eine Mütze zu stricken. Als ich sie in einer Zeitschrift (Landlust Jan./Feb. 2012) gesehen habe, hat sie mir sofort gefallen und Dank der einfachen Anleitung ist sie sehr leicht zu stricken: mehr als rechte und linke Maschen braucht man nicht.

Ein paar Tipps hätte ich für Nachstrickerinnen: lasst Euch bzgl. der Maschenzahl in einem Wollgeschäft beraten; ich würde das nächste Mal ein Nadelspiel nehmen statt zwei lange Stricknadeln, dann entfällt das zusammennähen; zum Zusammenbinden habe ich ein Samtband genommen, weil es mir zu lange gedauert hätte, eine Schnur zu lieseln. Und Schnickschnack darf natürlich auch nicht fehlen… 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s